Politik-Lunch mit Christof Rasche, FDP

Zu einem politischen Lunch mit dem FDP-Fraktionsvorsitzenden im Landtag NRW Christof Rasche trafen sich in einer entspannter Atmosphäre in Lippstadt die Vorsitzende des Vereins „Therapeutenkammer in NRW e.V.“ Daniela Hoffmann-Kruse und Katharina Schonart, um gemeinsam die politischen Möglichkeiten und erforderlichen Rahmenbedingungen für eine Selbstverwaltung in NRW zu erörtern.

Bild (v.l.) Christof Rasche, Fraktionsvorsitzender der FDP-Landtagsfraktion, Katharina Schonart und Daniela Hoffmann-Kruse Verein „Therapeutenkammer in NRW e.V. und Holger W. Kruse Architektenkammer NRW.

Im Juni 2018 trafen sich in entspannter Atmosphäre der Verein „Therapeutenkammer in Nordrhein-Westfalen e.V.“ (TKNRW), vertreten durch die 1. Vorsitzende Daniela Hoffmann-Kruse (Physiotherapeutin) und die 2.Vorsitzende Katharina Schonart (Logopädin) mit Herrn Christof Rasche Vorsitzender  der FDP- Landtagsfraktion, um über die gesundheitspolitische Situation der Patienten in NRW, die aktuelle Lage der Therapeuten und die zukünftige Entwicklungen der Therapieberufe zu sprechen.

Was bedeutet es für die Bevölkerung in NRW und die Patienten im Land, wenn immer mehr Therapeuten der Heilmittelberufe diesen in Form von langsamer Kapitulation verlassen? Wie könnte dieser Prozess gestoppt werden und die bedarfsgerechte Versorgung mit Heilmitteln für die darauf angewiesenen Menschen sichergestellt werden? Stellt eine berufsständische Kammer ein grundlegendes Werkzeug für Therapeuten dar? Bislang regeln berufsfremde Institutionen alles was die Therapieberufe betrifft, da diese nicht organisiert sind. Mit einer berufsständischen Kammer würde sich dies grundlegend ändern.

So konnte Holger W. Kruse als Architekt das Beispiel der Architektenkammer in NRW, eine funktionierende, berufsständische Kammer, mit ebenfalls verschiedenen Berufsgruppen, die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten der beruflichen Selbstverwaltung und die Parallelen zu den Therapieberufen verdeutlichen. Was die Politik nun konkret für Therapeuten tun kann wurde angeregt diskutiert und besprochen. Herr Rasche nutze die Gelegenheit für vertiefende Fragen. Am Ende dieser konstruktiven Gesprächsrunde war Herr Rasche überzeugt, dass die berufsständischen Anliegen der Therapeuten unterstützungswürdig sind. Er hat uns zu weiteren Gesprächen in den Landtag nach Düsseldorf eingeladen, um dort die Gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion NRW Susanne Schneider kennenzulernen und sie mit in die weiteren Besprechungen einzubinden.

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