Der politisch heiße September (Rückblick 5/5)

von Swanhild Priestley

Besuch im "offenen Büro" der SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein am 25. September 2018:
Therapeuten sprechen mit Politikern über ihre Visionen für die Therapie

Photo: Erlend Bjørtvedt (CC-BY-SA)

Der Einladung des Fraktionsvorsitzenden Herrn Stegner und seiner Vertreterin Birte Pauls folgten fast 60 Therapeuten. Das Büro im Landeshaus quoll über und die fünf anwesenden Politiker Dr. Ralf Stegner, Birte Pauls, Bernd Heinemann, Serpil Midyatli und Andreas Hering, standen an fünf verschiedenen Stehtischen bereit zum Gespräch. In erster Linie hatten sie aber ein offenes Ohr für die Probleme der Therapeuten und ihrer Branche. Die fünf Vertreter unserer Interessenvertretung Madlen Missal, Nicole Bossen, Beate Schnoor, Carsten Keil und Anna Szilinski, sowie Mitglieder des Therapie Talk Rendsburg, versorgten die Politiker unentwegt mit Informationen und formulierten unsere Forderung nach einer Kammer, damit die Fremdbestimmung und Rechtlosigkeit unseres Berufsstandes sich in Selbstbestimmung und verbindliche Mitbestimmung wandeln kann.

Diese Veranstaltung war eine großartige Geste der SPD-Landtagsfraktion – wir hoffen sehr, dass weitere Gespräche und Taten folgen werden:
Was wäre der nächste Schritt? Dass im Landtag der Antrag zur Gründung einer Kammer eingereicht wird und von den Politikern befürwortet wird. Das ist jedenfalls genau das, was wir uns von unseren Parteien wünschen – und nicht nur von der SPD! Die Einbringung eines Antrages zur Verabschiedung eines Gesetzes zur Gründung einer Therapeutenkammer!!! Komplizierter Satz – unkomplizierter Weg???