STATUS QUO: Wie sieht es aus in Nordrhein-Westfalen?

NRW STATUS QUO

von Redaktion
am 04.03.2019

In Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland, sind schon länger mehrere Organisationen aktiv und arbeiten auf eine Therapeutenkammer in NRW hin. Zielstrebig nutzen wir alle Möglichkeiten für unser gemeinsames Ziel – die Gründung einer eigenen Therapeutenkammer in NRW für selbstbestimmte statt fremdbestimmte Therapeuten voranzubringen. Nun wollen wir die Therapeuten im ganzen Land mobilisieren ihre berufsständische Selbstverwaltung zu schaffen und den Kammergründungsprozess zu unterstützen.

NRW - was wir bislang schon erreicht und bewegt haben

  • Informationsveranstaltungen
    Auftaktveranstaltungen zur Information der Therapeuten in Bad Salzuflen, in Lippstadt und jüngst in Bielefeld
  • Fachhochschule Bielefeld
    Kontakt zur Fachhochschule Bielefeld mit Frau Prof. Dr. phil. Beate Klemme, Vorstellung der Therapeutenkammer im Rahmen von Projektvorlesungen an der FH Bielefeld
  • Kooperationen
    Kooperation der Fachhochschule Bielefeld mit der Initiative Therapeutenkammer
  • Unterstützung
    Aktive Unterstützung der Kooperationen durch den Verein „Therapeutenkammer in Nordrhein-Westfalen e.V.“ 
  • Nachwuchsförderung 
    Zusammenarbeit mit der Ludwig-Fresenius Schule in Lippstadt Infoveranstaltungen für Schüler (Ergotherapie und Physiotherapie) und Dozenten der Ludwig-Fresenius Schule
  • Studentische Projektarbeiten 
    Projekte mit Studenten der FH Bielefeld zum Thema Therapeutenkammer und Durchführung der Projekte durch die Studenten an der Ludwig-Fresenius Schule in Lippstadt mit Unterstützung des Fördervereins „Therapeutenkammer in NRW e.V.“
  • Projekt 1 - Zukunftswerkstatt
    Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Podologen und Masseure in einer Kammer - gibt es hier gemeinsame Handlungsbedarfe?
  • Projekt 2 - Die Therapeutenkammer mit digitalen Medien
    Schülern der Ergo- und Physiotherapie das Thema Therapeutenkammer mit digitalen Medien vermitteln. Durchführung und Wiederholung der Projekte an mehreren Terminen an der Ludwig-Fresenius Schule in Lippstadt
  • Projekt 3 - Präsentation der Therapeutenkammeridee
    Zeitgemäße Präsentation der Idee der Therapeutenkammer in Projektarbeiten der Studenten an der FH Bielefeld in Kooperation mit der Ludwig-Fresenius Schule und dem Förderverein „Therapeutenkammer in NRW e.V.“
    Durchführung einer Posterpräsentation und öffentlichen Vorstellung der Ergebnisse 
  • Länderübergreifender Austausch
    Kontakt mit der Interessengemeinschaft Therapeutenkammer in Schleswig-Holstein. Regelmäßiger Erfahrungsaustausch und Besuche in SH und NRW 
  • Bundesweite Treffen
    Teilnahme an bundesweiten Therapeutentreffen in Hannover und Ludwigsburg
  • Arbeitsgruppen in Bund und Land
    Mitwirken an der Koordination und den Strukturen auf Bundesebene
    Unterstützung der Einrichtung von Arbeitsgruppen (AG’s) auf Landes- + Bundesebene 
  • Architektenkammer NRW in Düsseldorf (AKNW)
    Besuch bei der Architektenkammer in NRW Düsseldorf. Intensives Gespräch mit dem Hauptgeschäftsführer der AKNW, dem Geschäftsführer und Justiziar sowie dem Leiter der Organisation der Kammer. Verschiedene Berufsgruppen in einer Kammer, wie funktioniert die Struktur bei Architekten und wie kann das auf Therapieberufe angewandt werden. Was versteht man unter Minderheitenschutz, und welche Erfahrungen hat der Berufsstand damit gemacht. Können sich unterschiedlich große Berufsgruppen verschiedener Fachrichtungen überhaupt in einer gemeinsamen Kammer organisieren, ohne dass sich die Minderheiten benachteiligt fühlen? 
  • Gesundheitsministerium NRW in Düsseldorf (MAGS)
    Besuch und Vorstellung des Fördervereins „Therapeutenkammer in NRW e.V.“ 
    Erörterung der Gründungsidee mit der Referatsleitung in einem Arbeitsgespräch
  • Politische Gespräche in NRW
    Gespräche mit politischen Spitzenvertretern und Besuch im Landtag in Düsseldorf
    Einbindung von Vertretern aus Politik und Gesundheitsmarkt 
    Schaffung des Bewusstseins für die Entwicklung der Heilberufe und einer sicheren Patientenversorgung im Gesundheitswesen des Landes
    Diskussionen zum Fachkräftemangel und zur Stärkung der Therapieberufe 
    Umfassende Information mit Landes- und Bundespolitkern über die Situation der Therapeuten
  • Unterstützer der Therapeuten in NRW
    Wir haben bereits die Zusage, dass wir auf dem Weg zur Kammer von Politikern, Institutionen und berufsständischen Kammern unterstützt werden
    Auch die AKNW, hat sofort Ihre Unterstützung zugesagt, denn jede weitere berufsständische Kammer in NRW und in Deutschland stärkt auch die bereits bestehenden Kammern, wie Architekten-, Rechtsanwalts-, Ärzte-, Steuerberater-, Apotheker-, Psychotherapeuten-, und Ingenieurkammern, und damit auch den freien Beruf.

Was wir brauchen? Deine Unterstützung!!!

Was wir sofort benötigen ist die Solidarität aller Therapeuten in NRW. Nur eine starke, geschlossen auftretende Gemeinschaft wird wahrgenommen und kann sich in NRW Gehör verschaffen. 

Daher sollten wir Heilmittelerbringer aller Fachrichtungen uns umgehend in unser Therapeutenregister eintragen. Damit können wir dann möglichst zeitnah eine Umfrage zur Gründung einer Kammer starten. Bitte registriere Dich dafür - Danke. 

Was wir noch benötigen?

Noch mehr Heilmittelerbringer aus allen Fachrichtungen, die Lust haben mit uns zusammenzuarbeiten, uns aktiv zu unterstützen, und die gern selbst daran mitarbeiten möchten, um die Idee einer Therapeutenkammer in Nordrhein-Westfalen Wirklichkeit, und den Berufsstand der Therapeuten eigenverantwortlich und selbstbestimmt werden zu lassen.

Kann ich aus was tun? Ja!

Du fühlst Dich angesprochen, dann nimm einfach Kontakt auf und melde Dich bei uns als Ansprechpartner in NRW. Wir freuen uns auf Dich!

Tritt einem Förderverein bei und zeige Deine Solidarität als Therapeut, Lehrer, Schüler oder Student zum Therapieberuf, hol einen Infoabend in Deine Region mit Vorträgen unserer Ansprechpartner, mit Info-Mails, mit Kooperationen mit Schulen und Unis - alles ist denkbar!

Gespräche und Aushänge in Praxen und Krankenhäusern, Unis, Schulen und Fortbildungseinrichtungen helfen uns die Kollegen und Kolleginnen aus dem grauen Alltag zurückzugewinnen und für unsere Idee und einer starken, selbstbestimmten, berufsständischen Vertretung zu begeistern – mach einfach mit.

Wir in NRW ziehen alle an einem Strang, damit die Heilmittelerbringer in naher Zukunft die Verwaltung Ihrer Berufe selbst in die Hand nehmen, und die beruflichen Belange selbst bestimmen können.

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